Raiffeisen Ochtrup eG

Immer auf dem Laufenden bleiben Landwirtschaftlicher Betrieb und Raiffeisenmarkt

Neuer Multifunktionskipper im Einsatz

Übergeben wurde jetzt der neue Multifunktionskipper an die Raiffeisen Ochtrup. Eine Iveco Zugmaschine mit 480 PS sowie ein Spezialaufbau der Firma Wellmeyer aus Melle machen das Fahrzeug zu einem Multifunktionsfahrzeug. Palettenware mit der 2,5 to Hebebühne sowie Schüttgüter zum Kippen durch einen max. zwei Minütigen Umbau, sind Problemlos möglich. Für uns ein ideales Fahrzeug so der Geschäftsführer der Raiffeisen Andreas Koers.

Bild: Timo Rolofs


"Landwirtschaft im Dialog" mit der Ministerin Christina Schulze Föcking

Unsere Ministerin Christina Schulze Föcking diskutierte mit den Mitgliedern der Raiffeisen Ochtrup eG, mit den Mitgliedern des Hegeringes Ochtrup, mit den Imkern aus Ochtrup sowie mit den Landfrauen über aktuelle Themen aus der Landwirtschaft. Es war ein guter Informativer Abend stellte der Geschäftsführer der Raiffeisen Ochtrup fest.



China: Steigender Appetit auf Rindfleisch

Rindfleisch wird in China immer populärer. Die Folge ist ein rasant wachsender Importbedarf, der 2018 erstmals die Marke von 1 Mio. t überschreiten wird. Davon jedenfalls zeigt sich die US-Botschaft in Peking überzeugt. In einem aktuellen Marktbericht prognostiziert sie für das laufende Jahr in China ein Produktionswachstum von 1 Prozent auf 7,4 Mio. t. Das wäre ein neuer Rekordwert.

Dem gegenüber stellen die US-Analysten aber eine Nachfrage von rund 8,4 Mio. t, was einem Plus von 3 Prozent entspricht. In der Folge dürften Chinas Auslandskäufe im Jahresvergleich um 75.000 t auf 1,05 Mio. t steigen, was ebenfalls ein neuer Rekordwert wäre. Treiber des Nachfragewachtums sind - wie gehabt - steigende Einkommen und die zunehmende Verstädterung.

Vermutlich fiele der Importbedarf noch größer aus, kämen nicht zwei Faktoren zusammen: niedrige Erzeugererlöse für Milch und hohe Preise für Rindfleisch. Denn diese Konstellation sorgt nach Einschätzung der US-Botschaft dafür, dass Milchviehhalter verstärkt unproduktive Kühe zur Schlachtbank schicken und die Erlöse nutzen, um sich im Gegenzug Tiere mit höherer Milchleistung in den Stall zu stellen.

Noch 2012 dümpelten die Einfuhrmengen Chinas bei 20.000 bis 30.000 t Rindfleisch pro Jahr herum. Seitdem sind sie kontinuierlich gestiegen. Mit 6 kg liegt der für 2018 erwartete Pro-Kopf-Verbrauch an Rindfleisch noch immer deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt von 8,6 kg.


Welternährung: Mit Öko allein nicht möglich

Eine Studie der Universität Göttingen belegt, dass nur die Kombination von ökologischen und konventionellen Anbautechniken eine global nachhaltige Landwirtschaft garantieren kann. Agrarökonomen untersuchten den Einfluss des Ökolandbaus auf Umwelt, Klima und Gesundheit in unterschiedlichen Teilen der Welt.

Dabei fanden sie heraus, dass der Anbau von Biolebensmitteln zu viel Ackerfläche benötigt, um sich weltweit positiv auf die Artenvielfalt auswirken zu können. Zudem ist er in ärmeren Ländern zur Ernährungssicherung ungeeignet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Annual Review of Resource Economics erschienen. 

Um herauszufinden, ob der Ökolandbau auch vor dem Hintergrund der globalen Herausforderungen als grundsätzlich nachhaltig eingestuft werden kann, werteten Dr. Eva-Marie Meemken und Prof. Dr. Matin Qaim von der Universität Göttingen rund 150 Einzelstudien und Meta-Analysen zu den Effekten des Ökolandbaus in unterschiedlichen Teilen der Welt aus. Dabei zeigte sich, dass Biolebensmittel im Vergleich mit Produkten aus konventioneller Landwirtschaft keinen unterschiedlichen Effekt auf die Gesundheit haben.

Die Wissenschaftler entdeckten zudem, dass die Vorteile des Biolandbaus für Umwelt und Klima nicht gelten, wenn die Effekte pro Produkteinheit statt pro Hektar Ackerfläche verglichen werden. Für ökologische Lebensmittel benötigt man wegen der niedrigeren Erträge mehr Ackerfläche als für die gleiche Menge konventioneller Produkte.

So relativieren sich die Umwelt- und Klimavorteile des Ökolandbaus und kehren sich für einige Parameter sogar um. „Die Ertragsunterschiede müssen berücksichtigt werden, weil die globale Nachfrage nach Lebensmitteln weiter wächst“, betont Qaim. „Bisher wird weltweit nur ein Prozent der Ackerfläche nach den Regeln des Ökolandbaus bewirtschaftet. Wollte man zukünftig die ganze Welt mit Bioprodukten ernähren, bräuchte man deutlich mehr Fläche, was nur auf Kosten von Wäldern und anderen natürlichen Lebensräumen möglich wäre.“

Des Weiteren sind Biolebensmittel zur Ernährungssicherung in Entwicklungsländern ungeeignet, da sie im Schnitt erheblich teurer als konventionelle Produkte sind. „Für einheimische Grundnahrungsmittel gibt es in Entwicklungsländern aufgrund der niedrigen Einkommen bisher kaum einen Markt für teurere Bioprodukte“, so Meemken. 

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass der Ökolandbau zwar in bestimmten Situationen vorteilhaft ist, aber nicht als Leitbild für global nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherung gelten kann. Eben so wenig kann die industrielle Landwirtschaft mit ihrem hohen Einsatz von Chemikalien als Modell für Nachhaltigkeit dienen. „Benötigt werden produktive und zugleich umweltfreundliche Systeme.

Solche Systeme standörtlich angepasst zu entwickeln, erfordert die intelligente Kombination von Methoden des Ökolandbaus und der konventionellen Landwirtschaft – auch unter Berücksichtigung ganz neuer Technologien“, so Meemken und Qaim.



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Landwirtschaft: Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr . Samstag: 08:00 - 12:00 Uhr
Raiffeisenmarkt: Montag - Freitag: 08:00 - 19:00 Uhr . Samstag: 08:00 - 16:00 Uhr
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